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Rosen in Sorten

Beschreibung

Beetrosen, Edelrosen, Strauchrosen, Bodendeckerrosen, Ramblerrosen, Mallerrosen, Historische Rosen, Englische Rosen, Stammrosen, Zwergrosen, ...


Rosen.... richtig pflanzen und pflegen....


Richtige Standortwahl - Rosen sind Sonnen-kinder. Wie wir Men-schen auch, lieben sie luftige Plätze mit Sonnenscheingarantie. Auf für Rosen geeigneten Stand-orten bleiben robuste Rosensorten ohne Einsatz von Pflanzen-schutzmitteln gesund und vital. Sonnige Standorte sorgen für das rasche Abtrocknen nasser Rosenblätter, wodurch die Anfälligkeit durch leidige Pilzkrank heiten spürbar gemindert wird.


Rosen sind ausgesprochene Tiefwurzler, die ihre Wurzeln ziemlich schnell ins Erdreich hinabsenken. Im Garten bevorzugen Rosen deshalb einen tiefgründigen, sandig-lehmigen Boden mit ausreichenden Humus- und Nährstoffanteilen. Rosen sind bodentolerant - in allen unverdichteten Gartenböden, in denen auch andere Ziergehölze problemlos wachsen, ist auch eine Rosenpflanzung möglich.


Ein absolut ungeeigneter Standort für Rosen liegt unter den Kronentraufen alter, großkroniger Laubbäume. Im Tropfbereich der Kronen kann das Laub der Rosenpflanzen nicht schnell genug abtrocknen, Mehltau- und Sternrußtaupilze finden einen idealen Nährboden.


Hinweis: Bevor Sie Rosen auf Standorte pflanzen, auf denen bereits mehrere Jahre Rosen gewachsen sind, sollten Sie sich über geeignete Maßnahmen informieren, wie Sie einen Kümmerwuchs der neugepflanzten Rosen vermeiden können. Wir beraten Sie gerne.


Böden gut vorbereiten


Entscheidend für jede Rosenpflanzung ist die gründliche Bodenvorbereitung. Verdichtungen sind unbedingt aufzubrechen. Entfernen Sie vor dem Pflanzen der Rosen alle Wurzelunkräuter - am besten mit der Grabegabel - aus dem Beet. Bodenverbesserungsmittel führen organische Materialien in den Bio-Kreislauf zurück, ein Vorgang, der das Bodenleben und damit das Wachstum der Rosen fördert.


So pflanzen Sie richtig                        


Entfernen Sie beschädigte Wurzeln bis knapp oberhalb der Schadstelle. Die Feinwurzeln bleiben grundsätzlich unbeschnitten, denn je mehr davon an der Rose verbleiben, desto sicherer wächst sie an. Die oberirdischen, grünen Triebe der wurzelnackten Rosen werden bis auf etwa 20 cm (Scherenlänge) mit einer scharfen Schere zurückgenommen.


Alle Rosen, die mit nackter Wurzel gepflanzt werden, sollten Sie grundsätzlich vor der Herbst- oder Frühjahrspflanzung vier bis fünf Stunden möglichst mit allen Trieb- und Wurzelteilen in ein Wasserbad legen.


Das Pflanzloch sollte nach dem Ausheben nach allen Seiten eine Handbreit größer als der Ballen bzw. die nackte Wurzel sein. Mischen Sie einige Körner Langzeitdünger unter die Pflanzerde. Die Sohle des Pflanzlochs lockern Sie mit der Grabegabel gründlich auf, damit ein einwandfreier Wasserabfluß möglich ist. Stellen Sie nun die Rose senkrecht in das Pflanzloch. Idealerweise hält ein zweiter Helfer die Rose fest, so daß die Wurzeln frei und ungebogen in der Pflanzgrube baumeln können. Nach dem Pflanzen muß sich die Veredlungsstelle 5 cm tief in der Erde befinden. Auch die Pflanztiefe von Containerrosen orientiert sich nicht an der Ballengröße, sondern an der Veredlungsstelle der Rose. Füllen Sie die Pflanzgrube mit der Pflanzlocherde auf und treten Sie die Rose leicht mit dem Absatz an. Halten Sie die Rose dabei fest, damit sich die wichtige Höhenpositionierung nicht gravierend ändert. Schlämmen Sie mit dem Gartenschlauch nach dem Pflanzen die Rosen kräftig ein, um eventuelle Hohlräume zu schließen und für einen optimalen Bodenschluß zu sorgen.


Wann schneiden?


Ein Schnitt der Rosen im Herbst ist fatal, denn kurz vor dem Winter kann die Rose offene Wunden nicht mehr schließen, der Frost kann ungehindert bis tief in das Mark der Pflanze eindringen. Der richtige Schnittzeitpunkt ist deshalb grundsätzlich das Frühjahr, etwa zur Forsythienblüte. Haben sich bis zu diesem Zeitpunkt bereits kurze, vorzeitige Triebe entwickelt, können Sie diese bedenkenlos entfernen, ohne der Rose zu schaden.


Richtige Schnittführung


Setzen Sie den Schnitt etwa fünf Millimeter oberhalb einer Knospe leicht schräg an, damit Regenwasser von dem weichen und sehr empfindlichen Neutrieb ablaufen kann. Um die Wundfläche so klein wie möglich zu halten, setzen Sie die Schere nicht übertrieben schräg an. Die verwendete Rosenschere muß die Triebe glatt und sauber abschneiden und nicht abquetschen. Halten Sie das Schnittgut in einer Hand fest und tragen sie es gleich aus den Beeten hinaus. Es dürfen keine Schnittabfälle zwischen den Rosen liegen bleiben, da sie potentielle Krankheitsherde darstellen.


Wachstumsgesetze


Starker Rückschnitt, der nur wenige Knospen am Strauch belässt, fördert wenige, dafür aber längere und stärkere Triebe. Leichter Rückschnitt sorgt für zahlreiche, aber dafür deutlich kürzere und schwächere Neutriebe. Schneiden Sie - dieser Erkenntnis folgend - starke Rosentriebe schwach, schwache kräftig zurück. Schneiden Sie alle durch Krankheiten, Verletzungen oder Frost geschädigten, bräunlichen Triebe bis in das gesunde, innen noch grünlichweiße Holz zurück. Sehr dünne und schwache Triebe entfernen Sie ebenfalls am Triebansatz. Ansonsten gelten für die einzelnen Rosengruppen unterschiedliche Schnittkriterien, jede Klasse hat andere Ansprüche.


Frühjahrsschnitt der öfterblühenden Buschrosen (Zwerg-, Beet- und Edelrosen)   Beet-, Zwerg- und Edelrosen verlangen nach einem regelmäßigen Schnitt. Nur so kann Sonnenlicht auf untere, ruhende Knospen fallen und diese zur Entwicklung neuer Triebe anregen. Regelmäßig geschnittene Rosen entwickeln mehr leistungsfähiges Laub als ihre ungeschnittenen Kollegen.


Ein übertrieben tiefer Schnitt direkt über der Bodenoberfläche bewirkt jedoch das Gegenteil: Ohne Holz kein Laub und ohne Laub keine Blüten. Je mehr kräftiges, jung-grünes Holz bei öfterblühenden Gartenrosen vorhanden ist, desto mehr Blüten können entwickelt werden.  


 Die Zwergrosen werden am stärksten zurückgeschnitten, auf etwa 10 bis fünfzehn Zentimeter, die Schnitthöhe bei den Beet- und Edelrosen variiert zwischen 20 und 40 Zentimetern über dem Boden - je nachdem, welche Wirkung - hier greifen die Wachstumsgesetze - bei den unterschiedlichen Sorten erzielt werden soll.


Schnitt der einmalblühenden Kletterrosen   Junge Einmalblüher schneiden Sie überhaupt nicht, sondern biegen ihre Ruten möglichst in die Horizontale oder zumindest in die Schräge. Ältere einmalblühende Rosen werden lediglich im mehrjährigen Turnus verjüngt. Diesjährige Triebe bleiben immer stehen. Sie sind das Blütengerüst für das folgende Jahr.          


Frühjahrsschnitt der öfterblühenden Kletterrosen     Triebe, die über fünf Jahre alt sind, gelten als abgetragen und werden ebenfalls abgeschnitten. Ansonsten bleiben die Kletterrosen im Frühjahr ungeschnitten. Kräftige Seitentriebe kürzen Sie nach der Blüte bis auf drei bis fünf  Augen ein. Sie treiben erneut aus und blühen ein zweites Mal. Neue Langtriebe werden am Kletterspalier horizontal bis schräg festgebunden. Sie sind das Blütengerüst für das nächste Jahr.


Schnitt der einmalblühenden Strauchrosen    Einmalblühende Strauchrosen (Park-, Moos- und Wildrosen, viele Alte Rosen) werden fast nicht geschnitten. Nur totes und krankes Holz wird entfernt.


Frühjahrsschnitt der öfterblühenden Strauchrosen   Schnittmaßnahmen beschränken sich auf das Entfernen alter Äste. Nach der Blüte erfolgt der für öfterblühende Sorten typische Sommerschnitt, d.h. Verblühtes wird bis auf ein bis zwei kräftige Knospen zurückgenommen. Turnusmäßig können die Sträucher alle fünf Jahre stark verjüngt werden. Englische Rosen wachsen meist strauchartig und werden wie öfterblühende Strauchrosen geschnitten.


Schnitt der Stammrosen     Schneiden Sie die Kronen der Fuß-, Halb- und Hochstämme - je nach Sorte und Zielsetzung - auf etwa zwanzig Zentimeter zurück (Scherenlänge). Kaskadenrosen werden nur leicht ausgelichtet und in Form gebracht, mehrjähriges Holz als Blütenbasis muß unbedingt erhalten bleiben.